Vorweihnachtliche Reise nach Braunsbedra

Am Sonntagmorgen waren beide Daumen gedrückt, dass uns bei der Anfahrt nach Braunsbedra kein Schnee in die Quere kommt.  Unsere beiden Begleiter (Achim und René) brachten uns wie immer sicher zum Ort des Geschehens. Da wir aber gut geplant hatten, blieb uns noch Zeit für einen kleinen Spaziergang und ein bisschen Schnee bekamen wir  dann auch noch zu sehen.

Nach einer ausführlichen Erwärmung mussten wir feststellen, dass das Warmhalten am Spielfeldrand aufgrund der Temperatur in der Halle sehr wichtig war. Auch der Hallenboden war eine Herausforderung. Hatten wir doch beim vorherigen Spiel in Hamburg eine verletzte Spielerin durch den rutschigen Hallenboden mehr zu verzeichnen. Die oberste Devise war also unverletzt aus dem Spiel heraus zu gehen.
Zu Beginn des ersten Satzes setzte uns das Team aus Braunsbedra mit starken Aufschlägen unter Druck. Wir hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu finden, doch mit harten Angriffen von Stanzi Bieneck und Esther Schwarz gelang es uns am Ball zu bleiben. Leider schlichen sich immer wieder Eigenfehler ein und auch der gegnerische Block machte uns das Leben nicht leichter, sodass wir den Satz mit 17:25 leider abgeben mussten.

In Satz zwei hatte unsere Annahme leider immer noch kein Mittel gegen die druckvollen Aufschläge des Gegners gefunden. Wir kämpften verbissen um jeden Punkt, mussten aber auch manchmal durch Abstimmungsfehler die Punkte nach Braunsbedra geben. Am Ende des Satzes schaffte man es einen 16:20 Rückstand wieder aufzuholen   Punkt für Punkt hieß es nun. Mit Hilfe von Rosali Nimz Angriffen über die Diagonalposition und dem Einsatz unserer Mittelbockerinnen Linda Bröske und Lea Schilling konnten wir die gegnerische Abwehr auf die Probe stellen. Doch auch bei Braunsbedra war die Motivation hoch uns den Satz nicht zu schenken. Unser Elan wurde leider immer wieder gebremst, da  das Schiedsgericht ungewöhnlich präsent ins Spielgeschehen eingegriffen und auf beiden Seiten gefühlt jedes obere Zuspiel sanktionierte hatte. Das Ende des zweiten Satzes bildete in diesem Fall leider auch eine unklare Schiedsrichterentscheidung (23:25).

Nun hieß es nochmal alle Kräfte zu bündeln, um wenigstens den Anschluss nicht zu verlieren, doch das sollte aber leider nicht so sein. Der Aufschlag schwächelte und auch die Abwehr hatte ihre Mühe die häufig gelegten Bälle der Damen aus Braunsbedra zu erhechten. Auch unsere Angriffe konnten wir leider nicht immer im Feld unterbringen und so mussten wir aufgrund der hohen Eigenfehlerquote diesen Satz mit 22:25 abgeben.

(An dieser Stelle noch eine kleine Anmerkung: uns ist aus eigener Erfahrung vom Schiedsrichterstuhl bewusst, dass es schwer ist manche Entscheidungen im Spielgeschehen zu treffen.  Wir sind dankbar, dass wir zu jedem Spiel immer auf ein kompetentes Schiedsgericht zählen können. Doch sollte das Schiedsgericht während des Spiels eher eine lenkende Funktion einnehmen und nicht krampfhaft sanktionieren und den Spielfluss beider Mannschaften unterbrechen. )

Es spielten:  Constanze Bieneck, Kristina Seidel, Laura Hippe, Lea Schilling, Esther Schwarz, Linda Bröske, Lisa Kerger, Juliane Krecklow, Lou Klappenbach, Rosali Nimz und Saskia Kasten

MVP: Rosali Nimz

 Autor:

BBSC II - Team

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