Einen Punkt aus dem Westen mitgebracht

Einen Punkt aus dem Westen mitgebracht

2 Volleyballhochburgen, nur 150 km entfernt, beide an der holländischen Grenze und ein Intensivwochenende mit 8 Sätzen und einem Punktgewinn für die BBSC-Schmetterlinge - so lassen sich die 40 Stunden erneuter Ausflug in den Westen Deutschlands beschreiben.

Beim Tabellendritten Dingden gelang den Berlinerinnen in 5 Sätzen eine kleine Überraschung (nur 3: 2 für Dingden - -17,22, 15, -26, -8), heute reichten bei Emlichheim nach der gestrigen Anstrengung nicht mehr die Körner für einen weiteren Erfolg. (3: 0 für Emlichheim mit -20, - 15, - 20).

Auf Berliner Seite fehlten einige Akteurinnen verletzungs- und krankheitsbedingt. So machten sich nur 9 Mädels der Zweitligamannschaft auf den Weg, unterstützt durch Linda Bröske, die am vergangenen Wochenende noch ihr Comeback in der Dritten Liga gefeiert hatte. Die Busse für die lange Tour stellten freundlicherweise die Firmen KW Ambulance sowie Kummer. Als sichere und nette Chauffeure überzeugten erneut René Fischer und Fred Goldammer.

Trotz der langen Fahrt am Samstag kam der BBSC gegen Dingden gut in Schwung. Zwar ging der 1. Satz noch verloren, doch dann drückten die Berlinerinnen dem Spiel den Stempel auf. Auf anspruchsvollem Niveau zeigten Senger, Eisenacher und Co. gewachsene Stärke von Aufschlag über Zuspiel bis zu Präzision in Abwehr und Angriff. Die Motivation stimmte und im 4. Satz hatten die Mädels von Trainer Robert Pultke sogar Matchball. Doch die 2 Punkte holten sich die Gastgeberinnen, die in den entscheidenden Momenten mit Hilfe des Publikums den Spieß noch drehten. Für ein Spiel auf Augenhöhe wurden die Berlinerinnen aber zumindest mit einem Punkt belohnt.

Zur MVP wurde Spielerin Lisa Senger und bei den Gastgeberinnen Libera Rieke Tidden gewählt.

"Wie schon gegen die anderen Spitzenteams aus Stralsund, Köln und Leverkusen: Wir schaffen es noch nicht, uns für unsere wirklich gute Leistung zu belohnen" grummelte Trainer Pultke, ehe er sein Team für die wirklich konzentrierte Auswärtsleistung lobte.

Auf direktem Wege, also durch die Niederlande, ging es heute nach Emlichheim. Und dort merkte man dem BBSC Team doch an, dass die 5 Sätze des gestrigen Abends noch schwer in den Knochen steckten. Von Anfang an kamen die Gäste nur schwer ins Spiel. Zu häufig folgten auf wirklich gute Aktionen des BBSC Eigenfehler der Berlinerinnen, die den SCU begünstigten. Nach einigen Wechseln schafften die Berlinerinnen eine etwas stabilere Annahme und ein besseres Blockspiel, auch die Linienschläge im Angriff klappten nun, doch Emlichheim zeigte von Aufschlägen bis zum variablen Angriffsspiel eine insgesamt überlegene Leistung. Gerade die Angriffe der Grafschafter bekamen die BBSC-Damen zu selten in den Griff. Nicht von ungefähr wurde die erst sechzehnjährige Außenangreiferin Pia Timmer zur goldenen MVP gewählt. Mit der Jugend-Nationalspielerin entwickelt Emlichheims Trainer Michael Lehmann ein weiteres Juwel als Ergebnis seiner stetigen Nachwuchsförderung. Auf Berliner Seite erhielt Alina Gottlebe-Fröhlich die Silber-Medaille.

Mittlerweile freut sich das Berliner Team auf dem langen Heimweg schon auf das nächste Wochenende - immerhin das erste ohne Ligaspiel. Das riecht schwer nach echter Freizeit. Danach folgt am 10. März 2018 das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Oythe in der Hämmerlinghalle.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Annika Kummer, Josephine Suhr, Esther Schwarz, Lisa Senger, Karoline Vogt, Giulia Eisenacher, Stephanie Utz, Lea Schilling, Alina Gottlebe-Fröhlich, Linda Bröske

 Autor:

BBSC Berlin - 2. Bundesliga

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