BBSC Berlin stößt den Fünfsatzbock um und holt Punkte in Niedersachsen

Glatte fünf Spiele über fünf Sätze hatten die BBSC-Mädels vor dem Auswärtsvergleich in Lehrre gegen Aligse absolviert und tatsächlich fünf verloren. Nun endlich gelang es im sechsten Fünfsatzspiel, den Bock umzustoßen und als Sieger das Parkett zu verlassen.

Weiter ohne Marie Holstein (verletzt), aber auch ohne Caroline Eggert (Prüfungsvorbereitung ) trafen die Berlinerinnen im ersten Rückrundenspiel auf einen Aufsteiger, der seit dem Hinspiel im September deutlich an Fähigkeiten und Zweitligaerfahrung gewonnen hatte. Die Randhannoveranerrinnen zeigten im ersten Satz gleich einmal, dass sie sich für die zweite Halbserie ein paar Siege mehr vorgenommen haben. Perfekt harmonierte das Zuspiel mit der 1,93-Mittelblockerin Gesa von Harlessem. Der BBSC agierte dagegen zu ängstlich und mit zu vielen eigenen Fehlern - klare Sache - der Satz ging an Aligse. Mit deutlich konzentrierterem Spiel der Gäste ging dafür der zweite Satz nach Berlin.

Die folgende 10 Minuten-Pause bekam allerdings nur den Gastgeberinnen. Zunächst überhaupt nicht in den Rhythmus kommend, fanden die Berlinerinnen keine Mittel gegen die Aufschläge der früheren Emlichheimerin Lena Onnen (neun Punkte Rückstand). So gelang es lediglich noch, wieder ein wenig Schwung für den nächsten Satz aufzubauen. Der vierte Satz ging dann auch nach Berlin. Gerade Josephine Suhr (später zum MVP gewählt) überzeugte hier mit vielen guten Aktionen. Also musste wieder einmal der Tiebreak die Entscheidung bringen: Herzklopfen auf der Bank - das konnte doch nur ein schlechtes Omen sein? Und tatsächlich begannen die Niedersachsenmit einer 8:5 -Führung, ehe Katharina Kummer zum Aufschlag schritt. 8:12 zugunsten des BBSC hieß es nachfolgend - der Rest müsste doch auch noch zu machen sein? Denkste - trotz einer 10:14 Führung für die Gäste stand es kurze Zeit später 14:14. Die Anspannung auf der Bank war fast physisch spürbar - die Erlösung brachte ein Netzroller zum 17:15 zugunsten der Berlinerinnen.

Megaglücklich zeigte sich danach BBSC-Trainer Robert Pultke: „Nach diesem Spielverlauf können wir zufrieden sein, zwei Punkte nach Berlin mitzunehmen. Ein schöner Start in das neue Jahr, aber mehr auch nicht, denn unser Fokus liegt bereits auf dem Vergleich gegen Rotation Prenzlauer Berg am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr.“ Im Lokalderby in der heimischen Hämmerlinghalle geht es schon um die Weichenstellung, ob es dem BBSC gelingt, sich ein wenig von der Abschiedszone der Liga absetzen zu können.

Für den BBSC spielten: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer Tara Jenßen, Karoline Voigt, Antonia Klamke, Anna-Lena Voigt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

 Autor:

BBSC Berlin - 2. Bundesliga

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