Pokal-Quali: BBSC kommt mit Komplimenten zurück

Als die Mädels des BBSC mitten in der Nacht zum Montag nach dem sonntäglichen Pokalfight beim letztjährigen Ligameister DSHS Snowtrex Köln wieder in Berlin eintrafen, war die Stimmung trotz der Niederlage und damit dem Ausscheiden aus dem Pokal nicht trübselig. Spielerinnen  und Trainer wussten, dass sie durchaus eine Klasseleistung auf das Parkett der Halle 22 der Deutschen Sporthochschule Köln geliefert hatten. Und die Anerkennung durch Kölns Trainer Jimmy Czimek (vormals Cotrainer der Nationalmannschaft und seit Jahren als Dozent alleinig für die A-Volleyballtrainer-Ausbildung in Deutschland zuständig) klang in den Ohren der Berlinerinnen durchaus nach: „Dieses Spiel hatte heute keinen Verlierer verdient. Beide Mannschaften haben eine starke Partie gespielt und den Zuschauern ein Volleyball-Spektakel vom Feinsten geboten“, zollte der Kölner Coach dem Gegner Respekt.

So fühlte sich die 3:2-Niederlage (25:15, 20:25, 25:17, 23:25, 18:16) in der DVV-Pokal-Qualifikation besser an als das Ergebnis es rein zahlenmäßig  aussagte. Beide Teams überzeugten beim „Pokalkrimi der Extraklasse“ (wie Köln auf der Vereinswebsite titelte) mit großem Kampfgeist und technisch-taktischen Finessen. „ Wir haben immer versucht, um jeden Ball zu kämpfen. Jeder hat sein Bestes gegeben“ fasst Berlins Marie Dreblow die Teameinstellung zusammen. Und genau das brachte einige Male das Kölner Publikum zum Raunen, wenn die Berlinerinnen in der Abwehr auch scheinbar verloren gegangene Bälle doch noch zurückholten und ihrerseits zum Angriff bliesen. Beide Teams duellierten sich bis zum Schluss auf Augenhöhe. Ein Kölner Fan schrieb fasziniert über den Pokalfight  im sozialen Netzwerk „Beide Mannschaften können sich als Siegerinnen fühlen“.

Köln als Sieger der Qualifikation wird in der ersten Hauptrunde des Pokals gegen Aachen antreten. Die Aachener Fangemeinde nutzte die kurze Entfernung, um sich das Pokalspiel in Köln anzuschauen und den nächsten Gegner zu studieren. Auch vom Aachener Fanclub kam übrigens „großer Applaus“ in Richtung Berlin ob der gezeigten Leistungen.

Für die Berlinerinnen geht es im Ligaalltag zunächst auswärts mit zwei weiteren Spielen im Westen Deutschlands weiter. Am 24. November 2018 19:00 Uhr folgt das nächste Heimspiel in der Hämmerling-Halle gegen Emlichheim.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Marie Holstein

 Autor:

Burkhard Kroll

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